21. April 2020

Zeppelin Rental

Die beiden Büroetagen der Zeppelin Rental GmbH am Essener Hauptbahnhof werden die Prozesse des Dienstleisters für Baustellen-Logistik, -Beratung und -Management verändern. Zugleich sind sie ein Pilotversuch für New Work in der Zeppelin Gruppe.

50 Mitarbeiter arbeiten auf zwei Etagen eines Neubaus direkt am Essener Hauptbahnhof. Das Gebäude hat die Arsatec GmbH entwickelt, die selbst ebenfalls im gleichen Gebäude sitzt. Das Konzept entwickelte der Vitra Interior Design Service gemeinsam mit einem Team des vitra. by StoreR, Dortmund, um Projektleiter Olaf Bremer.

Hier ein Kurzinterview mit Olaf Bremer:

Dass es hier um Baustellen geht, sieht man auf den ersten Blick. Seid ihr nicht fertig geworden?

Nein, der Baucontainer-Look sowie die Trassierband-Optik am Boden und an der Decke erinnern an das Geschäftsmodell der Zeppelin Rental. Das Unternehmen ist ein Dienstleister, der Baustellenlogistik managt – von der Zutrittskontrolle bis zum Abfallmanagement. Diese Heimat bilden wir hier ab. Diese Gestaltungselemente geben dem Ganzen Identität. Ein Büro kann eben auch Marke transportieren. Die Seekiefer im Innenausbau gehört übrigens auch dazu.

Wie ist dieser besondere Look entstanden?

Das ist das Ergebnis von Workshops einer Arbeitsgruppe aus Mitarbeitern und Führungskräften des Unternehmens mit den Kollegen der Vitra Interior Design Service und uns. Es war klar, dass sich die raue Welt der Baustellen auch im fertigen Gebäude wiederfinden sollte.

Baustellenlook klingt nach rauem Charme und einfachem Ausbau…

Das täuscht! Es ging hier um anspruchsvollen Innenausbau. Der Kern des Gebäudes ist mit Containerwänden verkleidet. Akustik, Licht, Gestaltung – wir haben alles aus einem Guss orchestriert. Denn auch wenn es wie Baustelle aussieht, weil das eben die Identität des Unternehmens ist: Natürlich müssen die Büroflächen den höchsten Standards genügen. Denn kein Mitarbeiter möchte am Arbeitsplatz Licht oder Akustik wie auf einer Baustelle.

Es gibt auch viele typische New Work-Elemente in der Möblierung…

Ja, es ging natürlich nicht nur um Marke und Identität. Das Unternehmen will agiler werden – auch durch kollaboratives Arbeiten. Und das prägt das neue Büro. Im Workshop haben wir uns die Prozesse genau angesehen und dann gemeinsam zoniert. Wer sitzt wo? Weil es um zwei Etagen geht, war auch die Verteilung auf die Etagen wesentlich. Für die Zeppelin Gruppe war die neue Heimat für die Tochter zugleich ein Pilotprojekt für New Work. Ich bin sicher, das Beispiel macht im Unternehmen Schule…

Weitere Fotos finden Sie hier: Referenz Zeppelin Rental

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